Auke vom Sterkrader Forst

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Auke vom Sterkrader Forst (30-08-1997 - 02-12-2008) Tochter von Baika von der Schravelner Heide und Chüeri’s Max, so benannt, weil wir finden, dass Auke ein hübscher Name ist.
Glücklicherweise hatten wir eine gute Intuition. Als sicher war, dass wir Didde bekommen würden, gingen wir bereits auf die Suche nach unserer dritten Hündin. Stellt Euch nur mal vor, mit Didde sollte es auch nicht klappen ... aber gut.
Mit Auke hatten wir mehr Glück. Sie bestand alle Körungen und ihre Hüften und Augen waren ... FREI. Endlich war der Weg frei, den ersten Wurf zu züchten. Wir besuchten die Kurse KK1 und KK2 und beantragten den Zwingernamen "van het Craveld". Auke, auch ein richtiger Arbeitshund, war verrückt nach Benimm und Gehorsam, Agility, Flyball und Schwimmen. Sie ist in Besitz des nationalen GG2- und Club GG3-Diploms. In den Shows verbuchte sie grosse Erfolge und wurde neben Niederländischem, Belgischem und Luxemburgischen auch Internationaler Champion (siehe Arbeitserfolge).
Sie hat drei Würfe mit insgesamt 14 Welpen auf die Welt gebracht. Wir haben sie aus der Zucht genommen, weil wir denken, dass drei Würfe mehrals genug sind und wir auch noch für den Rest ihres Lebens einen schönen Hund behalten wollen.
Mit zwei Nachkommen aus ihrem B- und C-Wurf, Belle-Elise und Coco, hoffen wir, der Entlebucherrasse noch weiter helfen zu können.

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Leider haben wir traurige Nachrichten.

Am 2. Dezember 2008 mussten wir unsere Auke einschläfern lassen. Diese Entscheidung haben wir nach ausführlichen Überlegungen zusammen mit dem Tierarzt getroffen.

Am 30. August hatte sie Geburtstag, sie wurde 11 Jahre. Damals war sie für ihr Alter nch fit und aufmerksam. Nach etwa 2 Wochen merkten wir, dass sie gegen Dinge lief, vor allem wenn wir irgendetwas ver- oder neu hinstellten.

Wir machten uns Sorgen und dachten, sie sei blind. Wir haben einen Termin bei Dr. Stades, dem Augenarzt in Wageningen, ausgemacht. Das war am 26. September. Unsere Angst wurde durch Dr. Stades gefestigt. Auke war blind und anhand der Untersuchung schien es, dass das durch einen Schlaganfall, eine Durchblutungsstörung im Gehirn, passiert war. Er empfahl uns eine hochdosierte Kortisonkur, aber er gab uns wenig Hoffnung und bat, dass wir uns nach 4 Wochen am 24. Oktober zur Kontrolle erneut vorstellen sollten. Nach 4 Wochen bestätigte sich, was wir schon befürchteten, es hatte nichts geholfen. Der einzige Rat, den wir bekamen, war: "Haltet sie gut im Auge, denn das kann häufiger passieren!". Das taten wir auch. Aber wir bemerkten, dass sie immer unsicherer wurde.

Wir stellten fest, dass sie auch nicht mehr riechen konnte. Als wir ihr ein Leckerchen geben wollten, mussten wir es in ihren Mund stecken, denn sie konnte es nicht riechen. Eine Woche später fiel ein Stock direkt neben Auke um. Wir erschraken, aber Auke blieb einfach stehen, als ob nicht passiert wäre. Das Gehör schien auch betroffen zu sein. Auch ihr Verhalten gegebüber den anderen Hunden war befremdend.

Sie schleifte gleichsam durch das Haus und stieß mit Coco oder Didde zusammen, die das nicht kannten und sie korrigieren wollten. Unsere 14 jährige Amber hat sich nicht daraus gemacht. Nur Elise hat sie beschützt und verteidigt. Elise hat sich auch auf dem Hundebett dicht gegen sie gelegt. Es war schrecklich traurig und wir konnte ihr das nicht länger antun. Sie lag den ganzen Tag auf dem Sofa und hat sich kaum getraut, davon runter zu gehen.

Am 1. Dezember haben wir mit dem Tierarzt vereinbart, sie am 2. Dezember einschläfern zu lassen.
Das war ein schwerer Entschluss aber letzlich unsere Pflicht. Zurückblickend können wir sagen:" Auke hat ein schönes Leben gehabt und wir sind immer sehr glücklich mit ihr gewesen." Sie war internationaler Champion, hatte das GG3 Dipom bestanden und hat 3 Würfe mit Welpen gehabt, von denen wir Belle Elise und Coco selbst behalten haben. Außerdem war sie Oma der Nachkommen von Abe, Belle Elise und Boaike.

Wir vermissen sie sehr.

"AUKE, Du warst ein FANTASTISCHER ENTLEBUCHER!"