Amber von der Raderlinde

tl_files/craveld/images/honden/honden_amber.jpgDer erste Entlebucher war Amber von der Raderlinde (30-04-95). Tochter von Bo vom Nylacker Berg und Kasper vom Solingerwald. Sie wurde benannt nach der braunen Farbe "Amber" ihrer Zeichnung.

Das kribbelnde Gefühl, einen Entlebucher zu bekommen war und ist sehr stark. Als wir uns selbst auf die Suche nach diesem prächtigen Hund machten - wir unternahmen sogar eine vergebliche Reise nach Bodenmais im Südosten Deutschlands - gelang es uns schließlich hier, knapp hinter der Grenze in Tüddern/Dtschld, Amber zu finden. Am 29. Juni 1995, dem Tag unserer Silberhochzeit, kam sie zu uns. Ein größeres Geschenk hätten wir uns nicht vorstellen können.

In der Zwischenzeit hatten wir uns dazu entschlossen, an der gesunden Weiterentwicklung dieser schönen Rasse mitzuwirken. Falls Amber alle Untersuchungen und die Ankörung bestehen sollte, wollten wir sie für die Zucht einsetzen. Unsere Enttäuschung war enorm, als die Untersuchung auf Hüftgelenksdysplasie (HD) den Befund "D-Hüften" erbrachte und Amber somit für die Zucht ausgeschlossen war. Wir beschlossen, mit Amber keine weiteren Shows mehr zu besuchen, sondern konzentrierten uns auf das Üben von Benimm, Gehorsam, Geschicklichkeit, Schwimmen und Flyball. Sie ist sogar in Besitz des Diploms GG3, dem höchsten in den Niederlanden zu erreichenden Rang.
Und was ihre Hüften betrifft: Amber ist ziemlich muskulös und diese grau werdende alte Dame (etwa 11 Jahre) absolviert die Übungen GG3 wie zu Zeiten als sie noch jung war und rennt über den Agilityparcours und die Flyballbahn wie keine andere. Und Schwimmen findet sie herrlich.
Amber mag Kinder besonders. Das sind ihre Spielkameraden.

Leider haben wir traurige Nachrichten.

Am 1. April 2010, 4 Monate nach Auke, haben wir unsere große Freundin und treuen Vierfüßer Amber einschläfern lassen müssen.

Um 12.00 Uhr war noch alles in Ordnung. Um 12.45 Uhr gingen ihr plötzlich die Beine weg, sie konnte weder stehen noch laufen. Ich habe versucht sie hinzusetzen oder hinzustellen, aber das wollte sie nicht. Ich habe mich zu ihr auf den Boden gesetzt und sie gegen mich gedrückt. Nach einer Zeit stand sie wieder auf und lief einfach weiter. Ich habe Jo auf der Arbeit angerufen und ihm erzählt, was passiert war. Wir haben vereinbart, dass ich ihn sofort kontaktiere, falls etwas geschehen sollte. Den ganzen Nachmittag passierte nichts mehr. Gegen 16.30 Uhr ging es wieder los. Amber spuckte dicken Schleim und machte Pipi, wo sie gerade stand. Die Augen zitterten und rollten wild und unkontrolliert hin un her. Wir konnten sie nicht mehr kontaktieren. Es war unbeschreiblich. Wir haben unsere Kinder angerufen und ihnen erzählt, was passiert war. Sie kakmen sofort, um ihrer treuen Freundin beizustehen. Sie fing sich wieder ein kleines bisschen, aber wirklich nur ein kleines bisschen. Es dauerte nur kurz. Nach gemeinsamer Überlegung haben wir den Tierarzt angerufen, wir konnten um 19.00 Uhr kommen. Er hat sie untersucht. Nach seiner Einschätzung hatte sie eine Gehirnblutung erlitten. Er sagte: "Ich kann Euch Medikamente mitgeben, um den Druck im Kopf zu verringern, aber ich glaube, dass sie es höchstens noch 3 bis 4 Tage schafft."
Das konnte wir UNSERER AMBER nicht antun. Gemeinsam haben wir beschlossen sie einschläfern zu lassen. Wir haben sie mitgenommen und im Garten neben Auke begraben.

Amber wir vermissen dich so sehr, du warst:

Unsere AMBER, unser erster Entlebucher.
Unsere treue Freundin.
Unser lieber Kinderfreund.
Unser Rudelführer.
Nach 14 Jahren immer noch unser Schmuser.